Gedanken. Erinnerungen. Betrachtungen.

Schön, dass Sie hier sind. Dass Sie meine Gedanken, Erinnerungen und Ideen zum Leben an sich und auch zu meinem ganz persönlichen Leben kennenlernen möchten. Dass Sie sich für meine kleine und große Welt interessieren. Für meine Biografie. Hier können Sie lesen, wie ich zu dem Mensch wurde, der ich heute bin. Durchleben Sie mit mir meine Irrtümer, Glücksmomente, Niederlagen und den ganz normalen Wahnsinn. Und damit Sie sich nicht langweilen, schreibe ich in dem für mich typischen schnörkellosen Stakkato.

2020

25. Jul 2020

Meine Mutter war Diplom-Kommunist und ich liebte den Schifferklaviermann – Traumfamilien 2

In der DDR stand im Klassenbuch, was die Eltern für Berufe haben. Bei mir lange Zeit Diplom-Ingenieur – mein Vater. Diplom-Journalist – meine Mutter. Wir wurden ständig nach den Berufen unserer Eltern gefragt. Warum das so wichtig war? Gut war es, zur herrschenden Arbeiterklasse zu gehören. Wir waren ein Arbeiter- und Bauernstaat. Wir hatten eine Mehr lesen

23. Jul 2020

Aus meinem sporadischen Tagebuch – Eintrag vom 23. Juli 2018 – eine Woche vor meinem Umzug nach Magdeburg

Sitzen und schlängeln zwischen Kisten und Kasten. Überall Überflüssiges, von dem ich mich irgendwie nicht trennen kann. Ich hasse es, dass ich so aufheberisch bin. Ich entzerre große in einander gekettete Schnurkonvolute und weiß am Ende, da brauch ich nichts davon. Oder doch? Großer Topf – wegschmeißen? Hab ich den jemals benutzt? Oder vielleicht am Mehr lesen

19. Jul 2020

Absprung macht jung!

Ich hasse Sport. Ich sagte es bereits in anderen Beiträgen. Aber es soll ja so gesund sein. Und wenn man alt wird, dann schaut man schon nach Gesundheitsthemen oder liest gar die Rentner-Bravo (Apothekenrundschau), nein die lese ich konsequent nicht. Aber ich hab ein Trampolin. Auf dem vollführe ich – wenn ich keine Ausrede habe Mehr lesen

13. Jul 2020

Homeoffice – Taumellolch – Coole Kaftane – Zustandsbericht nach vier Monaten Corona

Home-Office – die verschärfte Form. Seit dem 11. März. Es gefällt mir. Ich muss nicht mehr Zugfahren. Müsste ich nicht ab und an Dinge im Draußen erledigen, ich bliebe hier – in meinem Home mit angeschlossenem Office. For ever. Vielleicht bestellte ich im Supermarkt online. Als Ausgleich spränge ich auf dem Trampolin herum, turnte nach Mehr lesen

02. Jul 2020

Die Dauerwelle meines Lebens

 Achtziger. Wer sich an die Achtziger erinnert, hat sie nicht erlebt. Ich las das in den Neunzigern auf großen weißen Fahnen, die für das Falco-Musical im Theater des Westens in Berlin warben. Ich dachte: Häh! Was muss ich jetzt dabei denken? Versteh ich nicht! Ich fuhr Tag für Tag dort vorbei und irgendwann machte es Mehr lesen

02. Jul 2020

Schöner Frieden in der DDR

Ich war ein Kind der Fünfziger und Sechziger Jahre. In der DDR. Also ein Nachkriegskind. Und so war der Frieden bei uns – neben dem Kommunismus, später „nur noch“ Sozialismus – das höchste Gut. Alles war mit Frieden verbunden. Wir sangen im Kindergarten und in der Schule  „Kleine Weiße Friedenstaube“, wir vergötterten all die Friedenskämpfer, Mehr lesen

21. Jun 2020

Ich bin ein Buddha.

Ich sitze. Und wo ich sitze, sitze ich. Ich steh nicht so schnell wieder auf. Der sitzende Zustand ist der meine. Sitzen und nachdenken. Sitzen und schreiben. Sitzen und sich unterhalten. Sitzen und lesen. Sitzen und essen. Im Sitzen kann man fast alles machen. Hab ich zu viel getrunken, schlafe ich auch im Sitzen, mit Mehr lesen

21. Jun 2020

Mauervorsprünge oder was ich einmal werden wollte.

Schauspielerin werden. Das wollte ich. Als ich acht Jahre alt war. Und Mitglied einer Laienspielgruppe. Mit der ich „Kreismeister“ wurde. Genau genommen wurde unsere Laienspielgruppe Kreismeister im Kreis Senftenberg beim Wettbewerb der Laienspielgruppen. Senftenberg war die nahe Kreisstadt und Cottbus die etwas entferntere Bezirksstadt. Beide liegen heute im Land Brandenburg – in der Niederlausitz. Wir Mehr lesen

21. Jun 2020

Mein Aufstieg auf den Kalvarienberg Graz oder warum ich den Katholizismus liebe

Ganz oben hängt er. Ganz in Gold. Hängt am Kreuz. Vorher trug er das Kreuz. Es war seine Passion. Sein Leiden. Keine Leidenschaft. Oder doch? Ich steige mit meiner Freundin Frieda auf den Kalvarienberg in Graz. Gehe mit ihr den steinigen Passionsweg. Ich leide mehr an geschwollenen Füßen, denn an den Leiden des Herrn. Fotografiere Mehr lesen

13. Mai 2020

Es wagte jemand, ohne Maulkorb einkaufen zu gehen.

Heute in der Kaufhalle. Hier in Magdeburg sagt man immer noch Kaufhalle, wie in der DDR. Es wagte jemand, ohne Maulkorb einkaufen zu gehen. Es regte sich natürlich auch jemand auf. Und dann setzten ein paar andere, die auch Maulkörbe trugen, zur Verteidigung des revolutionären Freigesichtes ein – mit Worten, die ich hier nicht wiederholen Mehr lesen