Gedanken. Erinnerungen. Betrachtungen.

Schön, dass Sie hier sind. Dass Sie meine Gedanken, Erinnerungen und Ideen zum Leben an sich und auch zu meinem ganz persönlichen Leben kennenlernen möchten. Dass Sie sich für meine kleine und große Welt interessieren. Für meine Biografie. Hier können Sie lesen, wie ich zu dem Mensch wurde, der ich heute bin. Durchleben Sie mit mir meine Irrtümer, Glücksmomente, Niederlagen und den ganz normalen Wahnsinn. Und damit Sie sich nicht langweilen, schreibe ich in dem für mich typischen schnörkellosen Stakkato.

2020

21. Nov 2020

Nach einem größeren Husten…

Was ich nicht mehr mache: Zug fahren. Das Haus des Rundfunks in Berlin aufsuchen. Rauchen. Joggen. Warenhäuser durchstreifen. Salate essen. Fingernägel kauen oder lackieren. Ins Kino gehen. In Ausstellungen gehen. In Konzerte gehen. Ins Theater gehen. Öffentlich-Rechtliches Fernsehen schauen. – Gehen? Draußen? Bin ich von dieser Welt? – Also gehen schon, deshalb das, was ich Mehr lesen

15. Nov 2020

Endstation 30. November – mein letztes Rätsel auf rbbKultur.

Traurige Zeiten. Draußen ist es düster und kalt. – Ok, heute scheint die Sonne. Auch ein Zeichen. Es ist still. Coronastill. Sogar am vermeintlich helllichten Tag. Ich werde noch fünf Rätsel schreiben, dann verabschiede ich mich vom Rundfunk Berlin Brandenburg. Von meinem langjährigen Haussender rbbKultur, wie er sich seit vergangenem Jahr nennt. Ein Sender, in Mehr lesen

27. Okt 2020

Manfred Krug und eine Jugend in der DDR

Unser Manfred Krug. Der Schauspieler und Sänger, der sowohl in der DDR, als auch später im „Westen“ berühmt war und geliebt wurde. Am 21. Oktober 2016 ist er viel zu früh gestorben und mich würde interessieren, ob er heute, in diesen wahnsinnigen Zeiten, ein serviler „Staatskünstler“ wäre, oder ob er den Mut hätte, eine eigene Mehr lesen

19. Sep 2020

Mein Vater

Er wäre heute 90 Jahre alt geworden. Ich hätte ihm das zugetraut, hatte er doch beispielsweise mit Mitte vierzig außer einer Plombe – wie das damals hieß – noch vollständig erhaltene Zähne ohne Fehl und Tadel. Er war gesund, intelligent und karrierebewusst. So war er einer der jüngsten Professoren der DDR – mit 36 Jahren Mehr lesen

18. Aug 2020

Meiner Großmutter Eleonore Jaeger – genannt Laurie – zum 125. Geburtstag

Meine Oma. Sie war die gute Oma. Die Oma Jaeger. Ich hatte auch die böse Oma. Oma Pfeifer. Die gute Oma war die Mutter meiner Mutter. In den ersten Lebensjahren meine tägliche Begleiterin. Von ihr lernte ich das Sprechen. Von ihr lernte ich, was im Leben wichtig ist. Noch heute fällt mir bei fast jedem Mehr lesen

25. Jul 2020

Meine Mutter war Diplom-Kommunist und ich liebte den Schifferklaviermann – Traumfamilien 2

In der DDR stand im Klassenbuch, was die Eltern für Berufe haben. Bei mir lange Zeit Diplom-Ingenieur – mein Vater. Diplom-Journalist – meine Mutter. Wir wurden ständig nach den Berufen unserer Eltern gefragt. Warum das so wichtig war? Gut war es, zur herrschenden Arbeiterklasse zu gehören. Wir waren ein Arbeiter- und Bauernstaat. Wir hatten eine Mehr lesen

23. Jul 2020

Aus meinem sporadischen Tagebuch – Eintrag vom 23. Juli 2018 – eine Woche vor meinem Umzug nach Magdeburg

Sitzen und schlängeln zwischen Kisten und Kasten. Überall Überflüssiges, von dem ich mich irgendwie nicht trennen kann. Ich hasse es, dass ich so aufheberisch bin. Ich entzerre große in einander gekettete Schnurkonvolute und weiß am Ende, da brauch ich nichts davon. Oder doch? Großer Topf – wegschmeißen? Hab ich den jemals benutzt? Oder vielleicht am Mehr lesen

19. Jul 2020

Absprung macht jung!

Ich hasse Sport. Ich sagte es bereits in anderen Beiträgen. Aber es soll ja so gesund sein. Und wenn man alt wird, dann schaut man schon nach Gesundheitsthemen oder liest gar die Rentner-Bravo (Apotheken Umschau), nein die lese ich konsequent nicht. Aber ich hab ein Trampolin. Auf dem vollführe ich – wenn ich keine Ausrede Mehr lesen

13. Jul 2020

Homeoffice – Taumellolch – Coole Kaftane – Zustandsbericht nach vier Monaten Corona

Home-Office – die verschärfte Form. Seit dem 11. März. Es gefällt mir. Ich muss nicht mehr Zugfahren. Müsste ich nicht ab und an Dinge im Draußen erledigen, ich bliebe hier – in meinem Home mit angeschlossenem Office. For ever. Vielleicht bestellte ich im Supermarkt online. Als Ausgleich spränge ich auf dem Trampolin herum, turnte nach Mehr lesen

02. Jul 2020

Die Dauerwelle meines Lebens

 Achtziger. Wer sich an die Achtziger erinnert, hat sie nicht erlebt. Ich las das in den Neunzigern auf großen weißen Fahnen, die für das Falco-Musical im Theater des Westens in Berlin warben. Ich dachte: Häh! Was muss ich jetzt dabei denken? Versteh ich nicht! Ich fuhr Tag für Tag dort vorbei und irgendwann machte es Mehr lesen