Gedanken. Erinnerungen. Betrachtungen.

Schön, dass Sie hier sind. Dass Sie meine Gedanken, Erinnerungen und Ideen zum Leben an sich und auch zu meinem ganz persönlichen Leben kennenlernen möchten. Dass Sie sich für meine kleine und große Welt interessieren. Für meine Biografie. Hier können Sie lesen, wie ich zu dem Mensch wurde, der ich heute bin. Durchleben Sie mit mir meine Irrtümer, Glücksmomente, Niederlagen und den ganz normalen Wahnsinn. Und damit Sie sich nicht langweilen, schreibe ich in dem für mich typischen schnörkellosen Stakkato.

2021

27. Mrz 2021

Tüte des Alltags und der Lüfte

Seit zwei Jahren ärgere ich mich über eine weiße Plastiktüte, die sich in einem Baum verfangen hat, wenn ich aus dem Küchenfenster schaue. Sie schaukelt im Winter im Wind, weiß und allein. Im Sommer versteckt sie sich unter Blättern. Verlässlich da. Immer. Gestern machte ich ein schönes Abendrotfoto aus dem Küchenfenster heraus und dachte: Kannst Mehr lesen

19. Mrz 2021

Schuhe. Schränke. Sinfonien.

Ich schreib so vor mich hin. Was mir durch den Kopf geht. Zum Beispiel meine neuen Schuhe von Giesswein. Ich schwöre, ich kenne diese Firma nicht persönlich, aber ich habe bisher schon fünf Paar Schuhe dort gekauft. Sie sind einfach Garanten meines beschwerdefreien Gehens. Ich bin nicht mehr im High-Heels-Alter. Da muss ich an das Mehr lesen

12. Feb 2021

Das Erzgebirge blieb als ewige Sehnsucht zurück…

Februar 2021. Neben unserem großen C-Problem ist es auch noch klirre kalt. Das Land ist doppelt entsetzt. Wie kann es nur im Winter einen Winter geben! Sollte nicht ein ewiger Sommer werden? Wenn es dann so kalt ist und noch dazu im Februar, denke ich an unsere DDR-Winterferien – immer im Februar. Drei lange Wochen, Mehr lesen

2020

30. Dez 2020

„Es gibt Momente da stellen sich die Weichen und selten, und selten von allein…“

Tage gibts, da ist alles Scheiße. Da zweifelt man am eigenen Lebensentwurf. War das alles nichts? Habe ich überhaupt mal irgendetwas richtig gemacht? Gibt es eine Rettung – so in der Zukunft? Natürlich kennt das fast jeder. Ich ganz besonders, die Stimmen in mir murmeln den ganzen Tag auf und ab und auf und ab. Mehr lesen

23. Dez 2020

Ich besitze die deutsche Tugend der heilsamen Ordnung nicht…

Alle Geschenke eingepackt. Knietief im Chaos. Überall Papier, Kartons, Tütchen, Cellophanhüllen, dazwischen ein Glas Erdbeerwein, Süßigkeiten, die ich nicht esse, der neue Laptop und zwei alte, Bürokram über Bürokram und Bücher und immer wieder Papier, ich sortiere, werfe weg und befinde mich im Arbeitszimmer, gleichzeitig Zimmer für alles, meine Mondlampe und ein Weihnachtsgesteck von Tante Mehr lesen

21. Nov 2020

Nach einem größeren Husten…

Was ich nicht mehr mache: Zug fahren. Das Haus des Rundfunks in Berlin aufsuchen. Rauchen. Joggen. Warenhäuser durchstreifen. Salate essen. Fingernägel kauen oder lackieren. Ins Kino gehen. In Ausstellungen gehen. In Konzerte gehen. Ins Theater gehen. Öffentlich-Rechtliches Fernsehen schauen. – Gehen? Draußen? Bin ich von dieser Welt? – Also gehen schon, deshalb das, was ich Mehr lesen

15. Nov 2020

Endstation 30. November – mein letztes Rätsel auf rbbKultur.

Traurige Zeiten. Draußen ist es düster und kalt. – Ok, heute scheint die Sonne. Auch ein Zeichen. Es ist still. Coronastill. Sogar am vermeintlich helllichten Tag. Ich werde noch fünf Rätsel schreiben, dann verabschiede ich mich vom Rundfunk Berlin Brandenburg. Von meinem langjährigen Haussender rbbKultur, wie er sich seit vergangenem Jahr nennt. Ein Sender, in Mehr lesen

27. Okt 2020

Manfred Krug und eine Jugend in der DDR

Unser Manfred Krug. Der Schauspieler und Sänger, der sowohl in der DDR, als auch später im „Westen“ berühmt war und geliebt wurde. Am 21. Oktober 2016 ist er viel zu früh gestorben und mich würde interessieren, ob er heute, in diesen wahnsinnigen Zeiten, ein serviler „Staatskünstler“ wäre, oder ob er den Mut hätte, eine eigene Mehr lesen

19. Sep 2020

Mein Vater

Er wäre heute 90 Jahre alt geworden. Ich hätte ihm das zugetraut, hatte er doch beispielsweise mit Mitte vierzig außer einer Plombe – wie das damals hieß – noch vollständig erhaltene Zähne ohne Fehl und Tadel. Er war gesund, intelligent und karrierebewusst. So war er einer der jüngsten Professoren der DDR – mit 36 Jahren Mehr lesen

18. Aug 2020

Meiner Großmutter Eleonore Jaeger – genannt Laurie – zum 125. Geburtstag

Meine Oma. Sie war die gute Oma. Die Oma Jaeger. Ich hatte auch die böse Oma. Oma Pfeifer. Die gute Oma war die Mutter meiner Mutter. In den ersten Lebensjahren meine tägliche Begleiterin. Von ihr lernte ich das Sprechen. Von ihr lernte ich, was im Leben wichtig ist. Noch heute fällt mir bei fast jedem Mehr lesen